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Trauer um Georg Bertling

Trauer um Georg Bertling
Mit tiefer Traurigkeit haben wir am gestrigen Montag vom Tod unseres Generals Georg Bertling erfahren. Georg verstarb in der Nacht auf Montag im Alter von 84 Jahren.

Mit General "Schorsch" Bertling verliert der BSV Waltrop eine herausragende Persönlichkeit und zweifelsfrei eine seiner bekanntesten Identifikationsfiguren, auch weit über die Stadtgrenzen Waltrops hinaus. Seine Verdienste um den Verein sind unzählbar, sein Engagement nicht in Worte zu fassen.

Auch wenn Georg in der letzten Zeit mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, für "seinen" Verein schaffte er es trotzdem bis zum Schluss, aktiv dabei zu sein, sei es bei den vielen Veranstaltungen oder den Vorstandssitzungen, wo uns Georg mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung mit Rat und Tat zur Seite stand. Umso betroffener sind wir alle vom plötzlichen Tod unseres Generals.

Georg Bertling trat im Jahre 1953 in die erste Kompanie des Bürgerschützenvereins Waltrop ein. In der damaligen Gaststätte Wilms kam Georg zum ersten Mal mit dem Schützenverein in Berührung. Mit einigen Freunden war er dort zu Gast, die erste Kompanie hatte zeitgleich eine Veranstaltung. Eine spontane Einladung, mitzumachen, nahm Georg an und fand Spaß dabei. So viel Spaß, dass er mit 18 Jahren in den Verein eintrat. Dass er später einmal nach "ganz oben" in den Bataillonsvorstand aufsteigen und General werden würde, daran dachte er zu diesem Zeitpunkt sicherlich noch nicht.

Nur zwei Jahre später gehörte Georg bereits dem Hofstaat an, 1956 half er zunächst als Fahnenträger aus, 1957 erfolgte dann die Ernennung zum Fahnenoffizier mit entsprechender Beförderung zum Leutnant. Mitte der Sechziger Jahre wurde Schorsch, wie ihn die meisten nannten, dann in den Kompanievorstand der ersten Kompanie gewählt und trug auch dort als Geschäftsführer und stellvertretender Hauptmann maßgeblich zum positiven Erscheinungsbild bei.

1971 führte sein Weg dann in den Bataillonsvorstand, auf der Jahreshauptversammlung 1982 beförderte das Königspaar Bernhard Stromberg und Margret Overthun Georg zum Oberst. Im Jahr 1997 trat Schorsch die Nachfolge von August Deimel an und übernahm als Vier-Sterne-General die ehrenvolle Aufgabe als Oberst und General in Doppelfunktion. 13 Jahre lang führte er diese Aufgabe mit Bravour aus, ehe Willi Scheffers zum Oberst ernannt wurde.

Schorsch war Träger zahlreicher Abzeichen und Ehrungen, so erhielt er unter anderem im Jahr 1993 das Kreisehrenzeichen in Silber und 1998 die goldene Ehrennadel des WSB. Aufgrund seiner vielen Verdienste um das Schützenwesen in Waltrop wurde Georg mit dem Westfalenstern an der Lippischen Rose ausgezeichnet.

Das ordentliche Auftreten und eine positive Wahrnehmung des Vereins in der Öffentlichkeit waren stets eine Herzensangelegenheit unseres Generals. So sorgte Schorsch vor jedem Ausmarsch für die entsprechende Disziplin. Für seine Art wurde Georg auch weit über die Stadtgrenzen Waltrops hinaus geschätzt und wahrgenommen, schließlich setzte er sich immer wieder auch für den Zusammenhalt der Vereine untereinander ein. Das bekannte Schützenlied "Wir halten fest und treu zusammen" war für Schorsch keine einfache Floskel, sondern eine Lebenseinstellung, die er bis zum Schluss verkörperte.

Wir können stolz darauf sein, dass Georg so viele Jahre im BSV Waltrop mitgewirkt und wesentlich zur positiven Entwicklung des gesamten Vereins beigetragen hat. Seine vielen Verdienste rund um das Schützenwesen werden uns stets unvergessen bleiben.

Wegen der speziellen Situation in diesen Corona-Tagen findet die Beisetzung zunächst nach Absprache mit seiner Familie im kleinen Kreis statt. Der „große Abschied“, den Georg verdient und sich gewünscht hat, folgt, sobald es wieder im angemessenen Rahmen möglich ist.

Mit einem letzten Horrido!

Möge er in Frieden ruhen.

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Schützen helfen

Liebe Schützenbrüder und-schwestern,  liebe Mitbürger,

in diesen Zeiten müssen wir alle zusammenhalten, dann „schaffen wir das“. Auch, das Coronavirus zu besiegen und zu überleben.

Es trifft ja nach allem, was wir bisher wissen, besonders die Vorerkrankten und älteren Mitbürger. Eben auch unsere Schützenbrüder(und –schwestern) .

Deshalb haben wir die e-mail-Adresse Schuetzenhilfe@schuetzenverein-waltrop.de eingerichtet, unter der alte und betagte und auch andere Schützenbrüder Hilfe anfordern können. Natürlich gilt das auch für alle anderen Mitbürger .

Mehr Informationen dazu gibt es auch in der Presse und bei Bedarf aktuell auf dieser Seite.

Weil  aber besonders die hochbetagten Schützenbrüder wahrscheinlich lieber und sicherer die vertrauten Wege in ihren Kompanien nutzen, kann jeder  als erstes auch seinen  Hauptmann anrufen. Seine Kompanie und ggf. das Bataillon wird ihm weiterhelfen, so gut wir können.

In Zusammenarbeit  mit „Nachbarschaftshilfe Waltrop hilft“ bieten wir auch anderen Bürgern unsere Hilfe an.

Ein  Bürgerschützenverein muss nicht nur Traditionspflege betreiben, zusammen feiern und Spaß haben können, sondern in Zeiten der Krise auch zusammenstehen und seinen Schützenbrüdern und Mitbürgern zur Hilfe kommen.

Nicht umsonst singen wir: „wir halten fest und treu zusammen“.

Jetzt kann der Verein, jung und alt, beweisen, dass das nicht nur ein hohle Phrase ist

Horrido und

bleibt gesund

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Schießstand bleibt geschlossen!

Liebe Sportschützen, Schützenschwestern und Kammeraden!

 

Nun hat es den Schießbetrieb auch erwischt. Aufgrund der Corona Pandemie müssen wir unseren Schießstand schließen.

Das Training der Sportschützen und unsere Kompanie-Schießabende müssen leider ausfallen.

Sobald sich die Lage ändert oder wir neue Informationen für euch haben, melden wir uns bei euch.

Bis dahin bleibt Gesund!

 

Horrido eure Schießwarte

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